Deutschland steht vor einer der kritischsten Wetterlagen dieses Winters. Die Ruhe ist vorbei – die Nacht von Sonntag auf Montag verspricht Eisregen, kräftigen Schneefall und teils extreme Glätte. Verantwortlich ist ein Tiefdruckgebiet über Norditalien, das direkt über die Alpen nach Norden zieht und am Montagmorgen genau über Deutschland liegt. Die Folge: eine brandgefährliche Mischung aus Schnee, Eis und klirrender Kälte.
Die Nacht auf Montag: Der Osten besonders im Fokus
Besonders der Osten und Nordosten geraten in der Nacht ins Visier. Für Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern sowie Teile von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wird eindringlich vor gefrierendem Regen gewarnt. Treffen die Niederschläge auf die bereits eiskalten Böden, verwandeln sich Straßen und Gehwege innerhalb von Minuten in spiegelglatte Eisbahnen.
Die Temperaturen sinken verbreitet auf -1 bis -4 Grad, regional sogar bis -7 Grad.
Montag: Schnee, Sturm und Verwehungen
Am Montag (26.01.) breitet sich von Süden her intensiver Schneefall aus, der bis weit in die Mitte Deutschlands reicht. Besonders betroffen ist eine Linie von Franken über das Hessische Bergland bis nach Schleswig-Holstein – hier schneit es länger anhaltend und teils kräftig.
An der Ostsee verschärft ein stürmischer, eisiger Nordostwind die Lage zusätzlich und sorgt für massive Schneeverwehungen. Regional sind bis zu 20 Zentimeter Neuschnee möglich.
Regionale Übersicht
- Nordosten: Eisregen, später Schnee, Dauerfrost um 0 °C
- Mitte / Westen: Kräftiger Schneefall, hohe Glättegefahr, -2 °C bis +2 °C
- Südwesten: Etwas milder, teils trocken, +4 °C bis +8 °C
Einschätzung der Lage
Der Deutsche Wetterdienst warnt besonders vor dem Montagmorgen. Im Berufsverkehr drohen massive Behinderungen auf Straßen und Schienen. Meteorologen sprechen von einer hochgefährlichen Situation in allen Höhenlagen. Nach den bereits schweren Unfällen der vergangenen Tage ist äußerste Vorsicht geboten.
Unsere Empfehlung: Wer kann, sollte im Homeoffice bleiben. Alle anderen müssen deutlich mehr Zeit einplanen, äußerst vorsichtig fahren und sich ernsthaft fragen, ob die Fahrt wirklich notwendig ist. Der Winter zeigt noch einmal seine ganze Härte.
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